| Aktuell / SEV Zeitung

Die SEV Jugend ist Teil des Jugendkomitee für eine offene Schweiz

JUGENDKOMITEE FÜR EINE OFFENE SCHWEIZ Das Jugendkomitee für eine offene Schweiz will die Interessen der Jugend in den Migrationsdiskurs einbringen. Wir stehen für Offenheit, Chancengleichheit und Solidarität ein und positionieren uns klar gegen die Abschottung der Schweiz. Mit unserem Engagement zeigen wir der Gesellschaft und der Politik die positiven Seiten der Öffnung der Schweiz auf. Dabei engagieren wir uns auch für MigrantInnen. Ein weiteres Ziel ist, dass sich die Jugend als politische und zivilgesellschaftliche Kraft einbringt. Die Werte des Jugendkomitees für eine offene Schweiz sind: Zusammen und nicht gegeneinander Offenheit gegenüber Personen aus anderen Ländern, Regionen und Kontexten Solidarität in der Schweiz, innerhalb Europas und weltweit

WIR STEHEN EIN FÜR:

Eine offene Schweiz!

Wir wollen in einer offenen Gesellschaft leben, die Europa und der Welt mit Respekt begegnet. Eine Öffnung der Schweiz gegenüber Europa und der Welt ist deshalb notwendig. Durch die Intensivierung des kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Austausches wird Kindern und Jugendlichen eine Zukunft mit mehr Perspektiven ermöglicht.

Kinder- und Menschenrechte!

Wir kämpfen gegen jede Form der Diskriminierung - sei es aufgrund des Alters, der Herkunft, der Geschlechtsidentität, der sexuellen Orientierung, der Religion, der Lebensweise oder des sozioökonomischen Status. Wir vertreten die Ansicht, dass Kinder und Jugendliche gleichwertige und gleichberechtigte Menschen sind – dies gilt es innerhalb der Gesellschaft zu verteidigen.

UNSERE FORDERUNGEN

Menschenrechts- und politische Bildung

Menschenrechtsbildung und politische Bildung müssen in Schule, Ausbildung und bei ausserschulischen Aktivitäten gefördert werden. Dazu gehört insbesondere Staatskundeunterricht und allgemeine politische Bildung. Kinder und Jugendliche haben das Recht auf Wissen über Gesellschaft und Politik, um diese auch kritisch hinterfragen zu können.

Recht auf Partizipation in Gesellschaft und Politik

Kinder und Jugendliche müssen in Fragen mitbestimmen können, die sie direkt betreffen. Sie sind vollwertige Mitglieder der Gesellschaft und haben ein Recht darauf, dass ihre Meinung gehört wird. Die politische Partizipation von Minderjährigen und MigrantInnen muss auf kantonaler wie nationaler Ebene ermöglicht werden. Im Zuge dessen muss die Einbürgerung von Jugendlichen erleichtert werden. Zur förderungswürdigen Partizipation zählen auch nicht-institutionelle Formen wie Onlinedebatten, politische Aktionen oder das Engagement in Jugendorganisationen.

Chancengleichheit in Bildung, Ausbildung und Beruf

Die Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen muss gewährleistet werden und darf nicht von der sozioökonomischen und geografischen Herkunft oder dem Geschlecht beeinträchtigt werden. Das gilt insbesondere bei der Berufswahl, bei Bewerbungen, Stipendien und Löhnen. Zentral für die Chancengleichheit sind die Durchlässigkeit des Bildungssystems und der Zugang zur Erstausbildung auch für über 16-Jährige.

Recht auf selbstbestimmte Freizeit

Alle Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Freizeit, die sie selbstständig gestalten können. Dafür muss der Zugang zu jugendnahen Angeboten allen Kindern und Jugendlichen offen stehen. Darum achten Organisationen der Kinder- und Jugendförderung sowie Jugendpolitik auf kulturelle Vielfalt. Für dieses Engagement werden Angebote und Organisationen finanziell unterstützt.

Förderung des Austausches

Kinder und Jugendliche müssen die Möglichkeit haben, sich in Schule, Beruf, Studium und Freizeit auszutauschen, um sich sowohl innerhalb als auch ausserhalb der Landesgrenzen vernetzen zu können. Darum muss die Schweiz Vollmitglied bei Erasmus+ werden.

www.jugendkomitee.ch

Das Jugendkomitee für eine offene Schweiz ist parteipolitisch neutral